Tauchen Sie ein in die Kunst der hausgemachten frischen Pasta, eine alte Tradition, die von Einfachheit und von der Qualität der Zutaten lebt. Das Aurum Weichweizenmehl Typ 1 ist die ideale Wahl für alle, die das richtige Gleichgewicht zwischen ehrlichen Zutaten und Verarbeitbarkeit suchen: Es bewahrt einen wertvollen Teil des Weizenkeims, der der Pasta vollen Geschmack und eine einladende Textur gibt.
Steingemahlen, sodass die Nährstoffe des Korns die Mahlung überstehen, wird dieses Mehl zu einer Pasta, die zugleich rustikal und zart ist und jede Sauce mit Eleganz aufnimmt. Pasta zu Hause zu machen ist nicht nur eine Kochtechnik, sondern ein Ritual, das zu den Wurzeln der italienischen Küche zurückführt — eine sinnliche Erfahrung für Hände, Herz und Gaumen, bewahrt und gefördert von Initiativen wie Slow Food.
Frische Pasta aus Mehl Typ 1 erkennt man an ihrer bernsteinfarbenen Tönung und der leicht rauen Oberfläche, die auch die zartesten Saucen festhält. Jeder Bissen erzählt die Geschichte des Getreides und seiner Herkunft und macht aus einer einfachen Mahlzeit ein echtes kulinarisches Erlebnis, das die bäuerliche Tradition Italiens ehrt.
Die Verwendung von Mehl Typ 1 wurzelt in den bäuerlichen Traditionen Norditaliens, vor allem im Veneto und in der Emilia-Romagna, wo die weniger starke Ausmahlung mehr Nährstoffe erhielt und das Mehl dennoch gut verarbeitbar blieb. Diese Wahl war nicht nur praktisch begründet: Dahinter stand eine Haltung, in der jeder Teil des Korns seinen Wert hatte.
Mehl Typ 1 mit einem Aschegehalt zwischen 0,50 % und 0,80 % bewahrt einen erheblichen Anteil des Weizenkeims und der Randschichten des Korns, die reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen sind. Das macht es besonders geeignet für frische Pasta und bringt nicht nur bessere Nährwerte, sondern auch einen komplexeren, rustikaleren Geschmack als stark ausgemahlene Mehle.
Zutaten
- 400 g Aurum Weichweizenmehl Typ 1
- 4 mittelgroße Eier
- 1 Prise feines Salz
- Hartweizengrieß zum Ausrollen
Zubereitung
- Das Aurum Mehl Typ 1 als Haufen auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen
- Die Eier in die Mulde schlagen und die Prise Salz zugeben
- Mit einer Gabel das Mehl vom Rand nach innen einarbeiten
- Sobald die Masse fester wird, den Teig 10-15 Minuten von Hand kneten, bis eine glatte, elastische Kugel entsteht
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen
- Den Teig mit dem Nudelholz oder der Nudelmaschine ausrollen und dabei mit Grieß bestäuben, damit nichts klebt
- Die Teigplatte in die gewünschte Form schneiden und vor dem Kochen leicht antrocknen lassen
Wein- und Bierempfehlungen
Hier entscheidet nicht die Pasta über den Wein, sondern die Sauce: Eine Eierteigplatte ist eine Grundlage, kein fertiges Gericht. Eine Grundregel gilt aber immer — das Ei und die buttrige Textur frischer Pasta verlangen nach Säure, nach etwas, das den Gaumen zwischen zwei Bissen frei macht. Alles Weitere richtet sich nach der Sauce.
Empfohlener Weißwein
Madre Manzoni Bianco Biologico Vintage 2022 — Italo Cescon — Zu hellen Saucen — Butter und Salbei, Gemüse, weißes Ragù, Fisch — ist Manzoni Bianco die sicherste Wahl. Eine Kreuzung aus Rheinriesling und Weißburgunder, verbindet er Blüten- und Zitrusduft mit einer klaren Säure, die das Ei der Teigplatte entfettet. Diese Version reift auf der Hefe und hat genug Struktur auch für eine kräftige Mantecatura. Bei 10-12 °C servieren.
Mehr über die Rebsorte? unser Leitfaden zum Manzoni Bianco
Wenn die Sauce aus Fleisch oder Tomaten ist
Allegretto Valpolicella D.O.C. — Italo Cescon — Landet die Teigplatte dagegen unter einem Fleischragù oder einer Tomatensauce, braucht es einen Roten — aber einen, der nichts plattwalzt. Der Valpolicella ist leicht im Körper, duftet nach Kirsche und bringt genau die Säure mit, die Tomate verlangt, mit einem so zurückhaltenden Tannin, dass der Bissen nie hart wird. Bei 15-16 °C servieren.
Mehr über den Wein? unser Leitfaden zum Valpolicella
Craft-Bier als Alternative
Bold Helles Beer — hell — Das Helle ist das vielseitigste von allen, gerade weil es keine Kanten hat: zartes Malz, trockener Abgang, feine Kohlensäure, die reinigt. Zu frischer Pasta passt es, egal welche Sauce dazukommt. Bei 4-6 °C servieren.
Mehr über den Stil? helle Craft-Biere
Dazu passt
Zum Abrunden der Mahlzeit sind die hefefreien Cracker im Sortiment eine knusprige Möglichkeit, die letzte Sauce vom Teller zu holen. Besonders die Cracker mit Rosmarin und die mit Getreidemischung setzen reizvolle Kontraste zur Zartheit der frischen Pasta.
Varianten und Tipps
- Probieren Sie einen Esslöffel natives Olivenöl extra im Teig, für eine weichere Pasta
- Für eine Vollkornvariante 30 % des Mehls Typ 1 durch Aurum Vollkornmehl ersetzen
- Den Teig mit geriebener Zitronenschale oder fein gehackten Kräutern aromatisieren
- Für perfekte Tagliatelle die Teigplatte vor dem Schneiden 10 Minuten antrocknen lassen
Häufige Fragen
Wie lange muss der Teig für frische Pasta ruhen?
Der Teig sollte mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, mit Folie abgedeckt. In dieser Zeit entspannt sich das Gluten, die Teigplatte wird elastischer und lässt sich ausrollen, ohne zurückzuspringen.
Kann ich hausgemachte frische Pasta einfrieren?
Ja, frische Pasta lässt sich sehr gut einfrieren. In einer Lage auf einem Blech ausbreiten, einfrieren und dann in Gefrierbeutel umfüllen. Direkt gefroren kochen und die Garzeit leicht verlängern.
Was ist der Unterschied zwischen Mehl Typ 1 und Typ 00?
Mehl Typ 1 bewahrt mehr vom Weizenkeim und von der Kleie und ist damit reicher an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen als Typ 00, das vollständig ausgemahlen ist. Das gibt der Pasta einen rustikaleren Geschmack und einen etwas festeren Biss.